McLaren Speedtail: Spezifikationen, Bilder und Videos

Der McLaren Speedtail erscheint als geistiger Nachfolger des legendären McLaren F1 Anfang 2020. Bevor ihr aber eure Konten und Sparbücher plündert, sei gesagt, dass die auf 106 Stück begrenzte erste und letzte Charge bereits ausverkauft ist. Und das zu einem Stückpreis von je 2 Millionen Euro.

Video

Genauso wie sein Vater der F1, den einige als das beste Rennauto aller Zeiten bezeichnen, bietet der Speedtail Platz für insgesamt drei Personen, wobei der Fahrer abermals in der Mitte Platz nimmt.

Bedient wird der Bolide über fünf Bildschirme und einige Knöpfe. Wo sich der F1 den Trick mit dem im Rückspiegel eingebauten Leselicht beim Fiat 500 abgeguckt hatte um ja keine Elektronik am Dach zu haben, finden sich beim Speedtail alle Knöpfe am Dachhimmel.

Aber nicht nur das, der Neueste Zuwachs im McLaren-Clan gönnt sich im Vergleich zum Vorgänger auch gleich zwei Turbos, verzichtet aber dafür auf ganze 4 Zylinder. Das sind mehr als so mancher Economy-Wagen überhaupt hat! Der Speedtail übertrifft den F1 dafür um ganze 13 km/h, was die Höchstgeschwindigkeit angeht.

Über die Verbrauchswerte schweigt McLaren leider bisher.

McLaren Speedtail Spezifikationen

Länge 5207 mm
Bereifung 20 Zoll vorne, 21 Zoll hinten
Gewicht 1430 kg
Motor V8 BiTurbo + Elektromotor
Hubraum 4000 cc
Leistung 1065 PS (783 KW)
Drehmoment TBA
Antrieb Hinterradantrieb
0 – 100 km/h 2,6 Sekunden
0 – 300 km/h 12,8 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit 400 km/h

Volkswagen Automotive Cloud: Neue Plattform für das Connected Car

Der Volkswagen Konzern hat heute in Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Software-Hersteller Microsoft die Volkswagen Automotive Cloud Plattform angekündigt. Mit dieser Plattform will der Autobauer eine Plattform für digitale Mobilitätsdienste in die eigenen Fahrzeuge bringen.

Volkswagen Automotive Cloud

Auf Basis de Technologie Azure IoT, PowerBI und Skype will man neue Benutzererlebnisse im Auto schaffen, Telemetriedaten auslesen sowie Produktivitätslösungen bereitstellen. Diese neue Plattform soll künftig in den Connected Cars von Volkswagen sowie auch anderen Tochtermarken des Konzerns genutzt werden.

Um die Zusammenarbeit mit Microsoft zu verbessern, wird Volkswagen eine neue Abteilung in der Nähe des Microsoft-Hauptquartiers in Redmond eröffnen. Der Software-Hersteller wird bei der Entwicklung dieser neuen Plattform durch Volkswagen auch sehr intensiven Support leiten und dem Auto-Hersteller bei der Umsetzung in beratender Rolle zur Seite stehen. Der Grund für diese radikale Änderung bei Volkswagen und dem Wechsel auf die Volkswagen Automotive Cloud erklärt der Autobauer damit, dass es nicht mehr ausreiche, hervorragende Autos zu bauen. Es benötigt eine digitale Connected Car-Plattform in den Fahrzeugen, welche für den Fahrer einen Mehrwert bietet.

Volkswagen Automotive Cloud: Was soll sie erreichen?

Auf diese Weise will Volkswagen seinen Kunden nicht nur Fahrzeuge anbieten, sondern auch eine Reihe unterschiedlicher Dienste. Man will den Fahrer direkt über das Auto erreichen und ansprechen können. Zusätzliche Dienste können dann über das Fahrzeug selbst oder dazugehörige mobile Anwendungen erworben werden.

Unterschiedliche Hersteller bieten bereits einige Apps für ihre Fahrzeuge an. Diese Anwendungen helfen dem Fahrer oftmals dabei, das Fahrzeug besser zu verstehen oder erlauben auch den Kauf von Zusatzdiensten. Hierzu zählen oftmals Tarife für Mobilfunkverträge für WLAN-Hotspots im Auto, Karten-Updates für das integrierte Navigationssystem oder Concierge-Dienste, welche direkt aus dem Fahrzeug aufrufbar sind.

Das Connected Car bietet für den Hersteller sowie den Fahrer auch den Vorteil, dass Telemetriedaten gesammelt und direkt an den Konzern weitergeleitet werden können. So weiß einerseits der Fahrer, wann das nächste Service fällig wird. Andererseits kann der Autohersteller so oftmals Fehler einer Serie rasch erkennen.


Quelle: Microsoft

2019 Mercedes-AMG A35 Limousine – Audi S3-Konkurrent in Arbeit

Die Mercedes-AMG A35 Limousine mit 300PS wurde erstmals als Erlkönig gesichtet und verspricht ein erster Konkurrent zu werden zum Audi S3.

Mercedes-Benz zeigte bereits während der China Auto-Show mit der Mercedes-Benz A-Klasse L eine Langversion des Fließheck-Modells. Diese spezielle L-Version der A-Klasse wird es jedoch nur in China zu kaufen geben.

Die Daimler-Tochter soll allerdings bereits an einem Modell für den europäischen Markt arbeiten. Von aufmerksamen Fotografen wurde nämlich die Mercedes-AMG A35 Limousine gesichtet. Es handelt sich hierbei ebenfalls um eine A-Klasse in Limousinenform, welche von der hauseigenen Tuning-Werkstatt AMG wie gewöhnlich verbessert wurde.

Trotz der vielen Gemeinsamkeiten beim Styling gibt es zahlreiche Unterschiede zwischen der A35 Limousine und der A-Klasse L für China. So verfügt die AMG-Variante über eine Sportfederung mit einer deutlich reduzierten Fahrhöhe. Die Bremsen wurden ebenfalls verbessert mit größeren Bremsscheiben.

Mercedes-AMG A35 Limousine – Features

Während es besonders an der Front große Ähnlichkeiten zur A-Klasse L gibt, ist die Mercedes-AMG A35 Limousine etwas kürzer. 6 Zentimeter weniger lang ist der A35 verglichen zum Mainstream-Modell. Dennoch soll die Mercedes-AMG A35 Limousine das Interieur der A-Klasse L übernehmen. Daher dürften wir eine ganze Menge Technik sehen mit zwei 7- bis 10,25-Zoll Displays.

Damit der AMG-Name natürlich nicht unbemerkt bleibt, dürfte es bei der Gestaltung der Innenausstattung und nicht bei den Funktionen selbst die größten Unterschiede geben. Es ist davon auszugehen, dass es eigene AMG-Stylings geben wird mit einem etwas sportlicheren Look & Feel.

Mercedes-AMG A35 Limousine – Motorisierung

Mercedes-Benz A-Klasse L

Mercedes und AMG haben bereits in der Vergangenheit des Öfteren einzelne Hinweise auf die neue A35 Limousine gegeben.

AMG-Chef Tobias Moers hat kürzlich erst bestätigt, dass das Auto mit einem 2.0-Liter Vierzylinder Motor ausgestattet sein wird. Dieser soll laut seiner Aussage „mehr als 304 PS“ dank Turbolader produzieren können. Die Mercedes-AMG A35 Limousine passt somit perfekt zwischen den A250 mit 224 PS sowie den kommenden A45 bzw A50 mit über 405 PS.


Quelle: CarScoops

BMW 8er Coupé: Smarte Features im Überblick

Auto-Fans rund um den Globus haben sehnsüchtig auf den neuen BMW 8er Coupé gewartet. Das neue Bayerische Flaggschiff will der Luxus-Sportwagen sein, welcher der E31 nie sein konnte.

BMW 8er Coupe – Design

Das äußere Erscheinungsbild des BMW 8er Coupé ist dynamisch und dennoch elegant. Das Design ist aggressiv ohne dabei wütend zu wirken. Er sieht luxuriös aus, aber überhaupt nicht dekadent. Der BMW-typische Nieren-Kühlergrill ziert die Front, wie es zuvor bereits beim Konzept auf der IAA 2017 in Frankfurt zu sehen war.

Es ist zweifellos eine echte Abkehr vom klassischen Sportwagen-Coupé Design des BMW E31, doch insgesamt ist es zweifellos eine gelungene Gestaltung. Das Look & Feel des BMW 8er Coupé ist einhundert Prozent BMW im Jahr 2018.

Motorisierung

Nicht nur von Außen klingt der BMW 8er Coupé absolut nach Traumauto. In Europa wird es den Sportwagen (vorerst) mit zwei Motorisierungen geben. Der BMW 840d xDrive wird von einem 3.0 Liter TwinPower Sport Turbo-Diesel Sechs-Zylinder Motor betrieben mit 320 PS und 680Nm Drehmoment. Das höchste Drehmoment erreicht der 840d xDrive bereits ab einem Drehmoment von 1.750 rpm. Daher soll das Fahrzeug es in nur 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h schaffen. Dies wird auch die günstigere Variante sein.

Der BMW M850i xDrive wird von einem neuen Twin-Turbo 4.4 Liter V8-Motor angetrieben, welcher es auf 530 PS schafft bei einem Drehmoment von 750Nm ab einer Drehzahl von 1.800 rpm. Der BMW M850i xDrive schafft es in beeindruckenden 3,7 Sekunden von 0 auf 100.

BMW 8er Coupé – Smarte Features von ConnectedDrive

In diesem Artikel soll es allerdings um die ganz besonderen Funktionen des BMW 8er Coupé gehen. BMW hat nämlich eine ganze Reihe smarter Funktionen in die eigene ConnectedDrive-Software implementiert. Genau um diese einzigartigen Funktionen des BMW 8er Coupé soll es heute gehen.

Smartphone statt Schlüssel

Okay, zugegeben. Echte Autoschlüssel im eigentlichen Sinne haben moderne Fahrzeuge schon lange nicht mehr. Keyless-Drive Systeme sind mittlerweile auch bei Mittelklasse-Fahrzeugen üblich, wenn auch oftmals ein optionales Feature. Dennoch kann man schon lange nicht mehr von traditionellen Schlüsseln sprechen. Sie sperren nicht mehr auf, sondern sind im Grunde Fernbedienungen. Man muss auch nichts mehr ins Zündschlpss einfügen, sondern sie müssen sich nur noch im Fahrzeug befinden.

BMW geht da noch einen Schritt weiter und macht das Smartphone zum Autoschlüssel. Was bei Car Sharing-Fahrzeugen üblich ist, bringt BMW im BMW 8er als Option und ist damit Pionier. Denn bei BMW braucht man den Schlüssel künftig überhaupt gar nicht mehr. Das ist definitiv eine echte Neuheit.

Das neue ConnectedDrive im BMW 8er Coupé gestattet dem Besitzer, vollständig auf die Autoschlüssel zu verzichten. Der Fahrer kann diese künftig getrost zuhause lassen. Stattdessen muss er nur noch das Smartphone dabei haben. Über den NFC-Chip im Smartphone kann das Auto entsperrt werden. Wird es daraufhin auf das Wireless Charging-Pad im 8er Coupé gelegt, kann das Fahrzeug auch gestartet und gefahren werden.

Den Zugang zum Auto können Besitzer des BMW 8er Coupé daraufhin auch mit bis zu 5 Freunden teilen. Sofern man das will. Würdet ihr eure Freunde dieses Auto fahren lassen? Also, ich nicht. Sorry, Friends.

Einschränkung: Nur Samsung Galaxy S7 oder neuer

So genial das Feature auf den ersten Blick auch klingen mag, gibt es natürlich einige Einschränkungen. Die größte Einschränkung betrifft wohl die Auswahl an unterstützten Smartphones. Diese ist nämlich leider sehr gering. Wer das Smartphone als Autoschlüssel verwenden will, benötigt ein Samsung Galaxy S7 oder neuer mit Android Oreo oder höher. iPhones, Huaweis oder andere Smartphones werden laut BMW nicht unterstützt.

Software Update per Smartphone während der Fahrt

Wichtige und große Software-Updates sind bei Fahrzeugen weiterhin keine unkomplizierte Sache. Je mehr Komponenten des Autos über die Software gesteuert werden können, desto kritischer sind fehlgeschlagene Installationen. Besonders bei modernen Fahrzeugen mit Funktionen bis hin zum teilautonomen Fahren müssen die Hersteller sichergehen, dass bei den Software-Updates absolut nichts schiefgeht. Aus diesem Grund müssen heute die großen Software-Updates bei den meisten Marken noch beim Service durchgeführt werden.

BMW will das in Zukunft für die eigenen Fahrzeuge ändern, beginnend mit dem BMW 8er Coupé. Die Software-Updates können im WLAN-Netzwerk direkt auf das Smartphone heruntergeladen werden. Dafür muss das Auto gar nicht in der Nähe sein. Während der nächsten Fahrt wird das Update auf das Auto geladen und installiert. Beim nächsten Stehenbleiben benötigt das Auto weitere 15 bis 20 Minuten „für sich alleine“, um das Update zu installieren. In dieser Zeit muss der Motor des BMW 8er Coupés ausgeschaltet bleiben. Was passiert, wenn der Motor dabei eingeschaltet wird? Das ist noch unklar und wir haben bereits beim BMW-Presseteam nachgefragt.

Standardmäßig wird das BMW 8er Coupé mit BMW OS 7.0 ausgeliefert und weitere Aktualisierungen werden die Nutzer über ihre Smartphones installieren können.

Hazard Light Alert: Volvo nutzt die Cloud zum Austausch von Fahrzeugdaten

Der schwedische Fahrzeughersteller Volvo Cars hat heute per Pressemeldung eine Kooperation mit Volvo Trucks angekündigt. Die Partnerschaft der beiden Unternehmen soll die Verkehrssicherheit auf den Straßen erhöhen durch den Einsatz eines Cloud-Dienstes.

Über die Cloud werden die vernetzten Fahrzeuge von Volvo Cars und Volvo Trucks zukünftig kommunizieren, sodass Unfälle vermieden und andere Gefahren auf der Straße abgewendet werden können. Erstmals in der Geschichte des Unternehmens wird Volvo Cars somit die eigenen sicherheitsrelevanten Echtzeit-Daten an ein anderes Unternehmen weiterleiten, selbstverständlich in anonymisierter Form.

So funktioniert der Hazard Light Alert

„Je mehr Fahrzeuge ihre Sicherheitsinformationen in Echtzeit teilen, desto sicherer werden unsere Straßen.“, erklärt Malin Ekholm, Executive Vice President des Volvo Cars Safety Centre.

Als erster Fahrzeughersteller hat Volvo bereits seit 2016 in den Volvo 60er und 90er-Modellen sowie im neuen Volvo XC40 den Hazard Light Alert verbaut. Diese Technologie warnt alle vernetzten Volvo-Autos in der Nähe, wenn auf der Strecke ein anderes Fahrzeug die Warnblinkanlage eingeschaltet hat. Dabei sendet jenes Fahrzeug, welches aufgrund eines Unfalls, Defekts oder einer anderen Gefahrensituation die Warnblinkanlage einschalten musste, über das Connected Car an die Cloud eine Warnung. Diese erhalten sämtliche Fahrzeuge, die sich in der Nähe befinden.

Durch die Kooperation mit Volvo Trucks werden nun nicht nur Daten von Autos in die Datenbank eingespeist, sondern auch die Informationen von LKWs auf den Straßen. Als drittgrößter LKW-Hersteller der Welt befinden sich sehr viele Lastwagen des Unternehmens auf den Straßen und können so ebenfalls zur Sicherheit auf den Straßen beitragen.

Weitere Partnerschaften geplant

In der Pressemeldung erklärte Volvo auch, dass man weitere Kooperationen mit anderen Partnern anstreben wird, um die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern. Ob auch Autohersteller unter diesen neuen Partnern sein werden, hat Volvo bislang nicht bekanntgegeben.

Verarbeitet werden diese Daten übrigens vom schwedischen Dienstleister Ericsson. Durch die Anonymisierung und Validierung der Daten stellt Volvo auch sicher, dass die Initiative der Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union entspricht

Keine Fahrt zur Hölle – Der Lamborghini des Papstes wird versteigert

Ein alter Mann verkauft einen Sportwagen, welcher wenig gefahren wurde und wenn, dann höchstens zur Kirche und zurück. Papst Franziskus verkauft seinen Lamborghini Huracán.

Papst Lamborghini war ein Geschenk

Ende 2017 hatte Lamborghini dem Oberhaupt der katholischen Kirche einen einzigartigen Lamborghini Huracán geschenkt. Beim Fahrzeug handelt es sich um ein Lamborghini Huracán RWD Coupé. Das päpstliche Fahrzeug verfügt über 580 PS mit einem maximalen Drehmoment von 540 Nm, welche von einem 5,2 Liter Liter V10-Motor produziert werden. Für die Umweltfreaks: Es ist der weltweit erste V10-Motor mit derart viel Leistung, der die Euro 6-Norm für Emissionswerte erfüllt. Das sportliche Papamobil schafft es in 3,2 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer und bietet dank reinem Heckradantrieb auch pures Fahrvergnügen.

Der Lamborghini Huracán in der speziellen Edition für das Oberhaupt der Kirche ist in eine spezielle weiße Lackierung gehüllt, welche mit einigen goldenen Akzenten und speziellen Felgen verziert ist.

Der Papst hatte den Wagen bei Erhalt sogar signiert und gesegnet, sodass mit diesem Lamborghini Huracán definitiv keine Fahrt zur Hölle möglich ist. 580 PS in den Hinterrädern sind allerdings auch kein Garant dafür, dass man nicht verfrüht in den Himmel kommt.

Papst Lamborghini wird für den guten Zweck versteigert

Das weiß auch der Papst Franziskus und möchte sich daher auch von seinem einzigartigen Lamborghini trennen. Das Fahrzeug wird in Monaco vom Auktionshaus Sotheby’s versteigert und zwar am 12. Mai. Der Papst Lamborghini hat die Auktionsnummer 161 und der vollständige Erlös geht an gute Zwecke.

Der Lamborghini Huracán RWD Coupé kostet standardmäßig etwa 180.000 Euro, allerdings werdet ihr für das Modell mit dem Segen des Papstes selbstverständlich ein gutes Stück mehr bezahlen müssen. Geschätzt soll das Auto zwischen 250.000 und 350.000 Euro einbringen.

Dabei wird für das Auktionshaus keine Provision entfallen, sondern sämtliche Erlöse gehen an Papst Franziskus, der bereits versprochen hat, dass das Geld für wohltätige Zwecke genutzt wird. 70 Prozent wird an Wiederaufbauprojekte in der irakischen Ninive-Ebene gespendet werden, während 30 Prozent des Erlöses zu gleichen Teilen an Projekte in Zentralafrika gehen. Hier sollen mit dem Erlös medizinische und karitative Hilfsorganisationen unterstützt werden, die den Menschen in der Region helfen.

Lieber Ford Focus statt Papst Lamborghini

Das Oberhaupt der katholischen Kirche legt hohen Wert darauf, nach außen hin bescheiden zu wirken. Im Vergleich zum Vorgänger verzichtet er auf wertvollen Schmuck und er gibt sich volksnah. Dass ein Supersportwagen nicht gerade ein päpstliches Fahrzeug ist, das steht außer Frage.

Der Papst selbst fährt in der Regel natürlich nicht, allerdings wird das Oberhaupt der Kirche keineswegs immer im Papamobil, einem offenen Mercedes-Benz G-Wagen, kutschiert. Der Papst wurde beim Meeting mit US-Präsident Donald Trump zuletzt am Beifahrersitz eines alten Ford Focus aus dem Jahr 2008 gefahren und nicht hinten in einem gepanzerten Maybach.

Wenn der Papst selbst fährt, dann setzt er sich hinter das Steuer eines Renault 4 aus dem Jahr 1984, welcher bereits knapp 300.000 Kilometer auf dem Buckel hat.

Hanteng X3 – Autobauer aus China klont den Jaguar F-Pace

Chinesische Unternehmen kopieren so gut wie jedes Design und jede Technologie aus dem Westen. Von iPhones bis hin zu ganzen Autos gibt es unzählige Beispiele für dreiste Kopien aus China.

Hanteng X3 aka Jaguar F-Pace aus China

Die Tochter des Autobauers Zotye, welcher für seinen beeindruckend detailreichen Klon des Porsche Macan zu gewisser Berühmtheit gelangt, hat kürzlich auf der Auto China 2018 ein neues Fahrzeug präsentiert. Der Hanteng X3 sieht dem Jaguar F-Pace zum Verwechseln ähnlich.

Zudem hat das Unternehmen in China offenbar für das Design bereits ein Patent angemeldet, worin man die Karosserieform des Fahrzeugs für sich beansprucht. Auf den Skizzen des Fahrzeugs wird die Ähnlichkeit zum Jaguar F-Pace sehr deutlich.

Hanteng X3 – Elektrischer Antrieb

Im Zuge der Auto China 2018 war das Fahrzeug zwar ausgestellt, allerdings wurde es hier noch nicht offiziell präsentiert. Der offiziell Vorstellungstermin des „Hanteng EV“ genannten Prototypen wird wohl der 7. September sein im Zuge der Chengdu Auto Show.

Im Gegensatz zum Jaguar F-Pace wird der chinesische Geländewagen-Klon allerdings nicht von einem Verbrennungsmotor angetrieben, sondern von einem Elektromotor. China setzt voll auf die neue Technologie und erwartet auch von Autoherstellern, der Linie treu zu bleiben. China hofft durch eine Förderung der Elektrofahrzeuge Marktführer in diesem Bereich zu werden. Schon jetzt schreibt die Regierung in China ein 10 Prozent Minimum bei Elektrofahrzeugen vor und zwingt auch europäische Autohersteller praktisch dazu, Akkus aus China zu kaufen.

Entsprechend ist es kein Wunder, dass während der Auto China 2018 unzählige neue Elektroautos vorgestellt wurden exklusiv für den chinesischen Markt. Dass Hanteng selbst Jaguar mit dem F-Pace Klon zuvorkommt, überrascht in diesem Sinne nicht.

Auto-Kopien aus China

Der Jaguar F-Pace Klon ist allerdings nicht das einzige Beispiel für die chinesische Kopier-Kultur. In unserem Video haben wir kuriose 10 Auto-Klone aus China zusammengefasst:

Audi A4 Cabrio – Wiederbelebung auf Kosten des Audi TT und A5

Audi plant offenbar größere Veränderungen bei den eigenen Modellen. Der deutsche Hersteller will nämlich die aktuellen Cabio-Modelle einstampfen, um einen alten Bekannten wieder ins Leben zu rufen.

Audi braucht eine neue Strategie. Denn die aktuellen Zweitürer des Unternehmens verkaufen sich nicht gerade gut. „Zweitürer sind out“, heißt es vom Konzern. Die Nachfrage bestätigt genau das: Das Audi A3 Cabrio wurde nur 10.000 Mal verkauft, während vom Audi A5 Cabrio nur 15.000 Einheiten abgesetzt werden konnten. Das ist deutlich zu wenig und deswegen wird an den Modellreihen gerüttelt.

Audi A4 Cabrio basiert auf dem Audi A3

Audi greift deshalb zurück auf einen bekannten Namen und bringt laut einem Bericht von AutoBild das Audi A4 Cabrio zurück. Das neue Modell, welches für das Jahr 2023 geplant sein soll, wird deutlich günstiger. Es wird nämlich auf der Langversion des MQB-Baukastens basieren, welcher auch als Plattform für den VW Tiguan oder Skoda Octavia dient.

Interessanterweise basiert auch der Audi A3 auf dieser Plattform. Das neue Audi A4 Cabrio wäre somit technisch eher ein Audi A3 als ein Audi A4. Das werde sich laut dem Medienbericht aber auch ordentlich auf den Preis auswirken: Größentechnisch soll das Fahrzeug mit der offenen C-Klasse sowie dem BMW 4er-Cabrio vergleichbar sein, jedoch gleichzeitig 10.000 Euro günstiger.

Audi A4 Cabrio mit Elektromotoren

Zur Motorisierung ist bislang nichts bekannt. Vorstellbar ist allerdings, dass Audi ebenfalls auf die neue Elektro-Plattform setzen wird, vor allem da derzeit sehr große Investitionen in die Infrastruktur gemacht werden. Möglich ist, dass die Audi A4 Cabrio-Modelle als Plug-InHybriden daherkommen werden.


Quelle: AutoBild

Jaguar XJ50 – Ein halbes Jahrhundert mit der Limousine

Jaguar feiert das 50. Jubiläum der XJ-Reihe mit dem neuen Jaguar XJ50. Ein halbes Jahrhundert lang begleitet Auto- und Motor-Fans bereits die edle Limousine des britischen Herstellers.

Modellreihen kommen und gehen. Selbst manche Automarken sind jünger als dieses Modell des Herstellers, welcher nach einer Großkatze benannt ist. Um dies zu feiern hat der Autobauer ein neues Modell im Zuge der Peking Auto Show vorgestellt: Der Jaguar XJ50 ist die Jubiläumsversion des Herstellers.

In Großbritannien wird der Wagen sowohl in der Kurz- als auch in der Langversion zum Verkauf stehen mit einem 3.0 Liter V6 Turbodiesel-Motor mit 300 PS. Käufer haben die Wahl aus nur vier Farben, nämlich weiß, schwarz, blau oder rot. Der Jaguar XJ50 verfügt über Stoßstangen von der Autobiography-Edition sowie spezielle 20-Zoll Reifen und eigene Badges an den Seiten sowie an mehreren Stellen im Fahrzeug. Schließlich soll jeder bemerken, dass dies kein ganz normaler Jaguar XJ ist.

Jaguar XJ50 – 50 Jahre XJ

Die aktuelle Generation des Jaguar XJ X351 wird seit 2009 produziert und das Jubiläum wäre zweifellos eine gute Möglichkeit gewesen, das Modell aufzufrischen. Stattdessen gibt es nur eine weitere, leicht veränderte Variante als „Special Edition.“

Jaguar hat neben der neuen Edition auch einige Videos produziert, wo die Geschichte des Jaguar XJ bis zum aktuellen Modell beschrieben wird. Man blickt zurück in die Vergangenheit und zeigt alle Modelle im Vergleich.

Jaguar XJ50 – Bildergalerie

Jaguar XJ50 – Videos

Amazon Key liefert Pakete direkt ins Auto

Der Internet-Gigant Amazon hat heute angekündigt, dass man damit beginnen wird, Pakete direkt in das Auto von Kunden zu liefern. Das Amazon Key-Programm unterstützt in Zukunft verschiedene Volvo- und General Motors-Modelle ab dem Jahr 2015.

Amazon Key erlaubt Kunden, einen speziellen Lieferort für ihre Bestellungen auszuwählen. Dies kann innerhalb des eigenen Hauses, Gartens oder auch im Büro sein. Amazon Prime-Mitglieder, die in der nähe von 37 Städten in den USA leben, können auf diese Art und Weise komfortabel auswählen, wo genau die Pakete abgeliefert werden sollen.

Nun hat der Online-Händler das Programm auch auf Autos erweitert. Der Lieferdienst kann ab sofort den Kofferraum des Fahrzeugs aufsperren und das Paket darin abliefern. Die Funktionalität wird über eine Einbindung der „Volvo On Call“ und das OnStar-Programm von GM erreicht. Nutzer müssen dazu nur die Amazon Key-App herunterladen und mit ihrem Fahrzeug verbinden. Die Lieferung erfolgt noch am selben Tag im Kofferraum des Autos, welches dazu auf einer öffentlichen Straße stehen muss.

Sicherheit

Damit das Auto oder darin befindliche Pakete nicht gestohlen werden, hat Amazon auch einen eigenen Sicherheitsmechanismus entwickelt. Jedes Mal, wenn ein Fahrer den Zugang zum Auto eines Kunden anfordert, überprüft Amazon, ob der richtige Fahrer auch am Ort des Fahrzeuges ist. Dies erfolgt über einen verschlüsselten Authentifizierungsprozess. Erst dann wird das Auto entsperrt. Der Kunde erhält eine Benachrichtigung über die Amazon Key-App und wenn die Lieferung erfolgt ist, wird das Auto wieder gesperrt.

Welche Automarken unterstützen Amazon Key?

Bislang wird die Lieferung in den Kofferraum über Amazon Key nur von Fahrzeugen von Volvo und GM unterstützt, die Volvo On Call bzw. OnStar bieten. Hierzu zählen die Marken Chevy, Buick, GMC und Cadillac.

In Deutschland denkbar?

Amazon Key steht in Deutschland bislang nicht zur Verfügung und ist hierzulande vorerst auch unwahrscheinlich. Volkswagen und DHL testen mit We Deliver bereits ein eigenes Konzept in diese Richtung, jedoch hat man davon seit September 2017 nichts mehr gehört. Diese Idee hat die Testphase bislang nicht verlassen.

Sollte Amazon Key es allerdings nach Deutschland schaffen, so wären die Optionen für Autofahrer jedenfalls vorhanden. Volvo On Call gibt es auch in Deutschland, genauso wie hierzulande OnStar bei der GM-Tochter Opel funktioniert.