Der neue Mitsubishi Lancer 2018 ist ein Crossover

Mitsubishi ruiniert nun auch den Lancer-Namen und stößt damit auch noch die letzten Fans der Motorsport-Legende vor den Kopf.

Der Mitsubishi Lancer ist zurück, allerdings leider ganz anders als wir es uns alle gewünscht hatten. Statt einer sportlichen Allrad-Limousine, welche den Hersteller für immer in die Ruhmeshallen des Rally-Sports gefahren hat, wird der Name nun als Resteverweter genutzt.

Ähnlich wie der neue Mitsubishi Eclipse wird auch der neue Mitsubishi Lancer 2018 ein Crossover werden, wie exklusive Bilder von Auto Express verraten. Der günstige Crossover soll in direkte Konkurrenz treten mit dem Toyota C-HR und ähnlichen kompakten SUV-Modellen im unteren Preisbereich. Der neue Mitsubishi Lancer 2018 wird wohl auf der Renault-Nissan-Mitsubishi CMF C/D Plattform basieren.

Mitsubishi Lancer 2018 – Keine sportliche Limousine mehr

Mitsubishi verfügt über zahlreiche gute Namen, welche man hätte ruinieren können. Der Galant, Diamante, Sigma, Sapporo oder Colt sind ungewünschte, unbeliebte und reizlose Fahrzeuge des Herstellers, wie es auch der neue Mitsubishi Lancer 2018 werden soll. Dennoch entscheidet man sich diesen ikonischen Namen einer Rennsport-Legende derart zu schänden und in einem kompakten „Sport“ Utility Vehicle zu verwenden. Mitsubishi ist hier nicht auf einem großartigen Marketing-Weg, sondern schürt schlichtweg falsche Erwartungen und handelt sich dafür auch von der Presse verdientermaßen ordentlich Kritik ein.

Die Nachfrage nach Crossovers ist derzeit allerdings sehr hoch und Mitsubishi steht finanziell nicht unbedingt auf stabilen Beinen. Es scheint, als sei das einzige Mittel für den Hersteller, einen altbekannten Namen mit einem neuen Trend zu vermischen, um an der großen Crossover-Torte mitnaschen zu können.

Mitsubishi Lancer ist weiterhin tot

Für Auto-Fans gilt aber weiterhin: Sowohl der Mitsubishi Eclipse als auch der Mitsubishi Lancer 2018 sind Fahrzeuge, die nie produziert wurden. Für die Enthusiasten existieren sie schlichtweg nicht und ein solches Auto auf der Straße zu sehen, wird sicherlich ein traumatisches Ereignis für jeden Fan sein, der während seiner Kindheit einen Rally Evo als Poster im Zimmer hängen hatte.

Danke für gar nichts, Mitsubishi.


Quelle: Auto Express

BMW OS 7.0 vorgestellt – BMWs neues Infotainment-System bringt Live-Kacheln mit

 

Während des BMW „Digital Day“ hat der deutsche Autohersteller die neue Version des eigenen Infotainment-Betriebssystems iDrive präsentiert. Hier sind Screenshots und einige Neuerungen des modernen BMW OS 7.0.

Das neu gestaltete Bediensystem trägt den vollständigen Namen BMW Operating System 7.0 und wurde komplett neu gestaltet. Die Instrumentenkombi bietet nun eine deutlich bessere Übersicht, sodass der Fahrer deutlich weniger auf das zentrale Infotainment-Display blicken muss. Im neuen BMW OS 7.0 wird zwischen Geschwindigkeits- und Drehzahlmesser nun ein Ausschnitt der Navigation angezeigt. Je nach eingeschaltetem Fahrdynamikmodus kann das Instrumentendisplay nun verschiedene Informationen anzeigen. Im Sport-Modus ist der Hintergrund rot, der Drehzahlmesser größer und die Auswirkung der Zentrifugalkraft oben rechts angezeigt. Im Eco-Modus wird der durchschnittliche Verbrauch angezeigt und die Reichweite mit der aktuellen Tankfüllung.

Insgesamt wird der Instrumentencluster bei BMW mit Operating System 7.0 deutlich übersichtlicher.  Übrigens hat BMW ziemlich viele Aspekte des Konzepts übernommen, welches man Anfang 2017 mit dem BMW 8 Concept präsentiert hatte.

BMW iDrive Infotainment-System

Ebenfalls moderner und deutlich personalisierbarer wird die Bedienung des zentralen 12,3-Zoll Infotainment-Displays mit BMW OS 7.0. Der Fahrer kann bis zu 10 Seiten mit jeweils vier personalisierbaren Live-Kacheln erstellen.

Es ist wahrscheinlich, dass die BMW 8-Serie das neue System als eines der ersten Fahrzeuge erhalten wird und danach wohl auch der BMW X7 folgen könnte.


Quelle: BMW